Wärmezähler

Wärmemengenzähler werden zur Erfassung der Heiz- oder Warmwasserenergie verwendet.

Vor- und nach dem Wärmezähler müssen Absperrungen zum Eichaustausch vorhanden sein. Bei Direktmessung des Fühlers empfiehlt sich ein Kugelhahn mit integrierter Fühleraufnahme.

Je nach Modell und Hersteller unterscheiden sich die Anzeigen im Display:

Summe des Verbrauchs KWh oder MWh (Kilo- oder Megawatt Stunden)
Segmenttest Es werden alle Segmente angezeigt um Fehler in der Anzeige zu erkennen
Stichtag

Falls der Wärmemengenzähler Stichtagsprogrammiert ist, wird der Stichtag hier angezeigt. Z. B. 31.12.2013. Es gibt auch Zähler ohne Stichtag, die einfach weiterzählen

Summe Kubikmeter Das gemessene Volumen in m3. Dieser Wert ist in der Regel für die Abrechnung ohne Bedeutung

 

Messprinzip:

Das Wasser treibt ein Flügelrad an, seine Drehzahl wird abgetastet. Die Temperaturen im Vorlauf und Rücklauf werden mit Fühlern gemessen. Aus der Differenz von Vor- und Rücklauf (in Grad Celsius) und dem erfassten Volumen (in m3) errechnet der Wärmemengenzähler den Verbrauch in Mega- oder Kilowattstunden.

Der Aufputz-Wärmemengenzähler arbeitet nach dem Einstrahlprinzip. Das Wasser strömt das Flügelrad wie bei einer Mühle an.

Der Kapselzähler arbeitet nach dem Mehrstrahlprinzip. Das Wasser strömt gleichzeitig aus vielen Gängen auf das Flügelrad - wie bei einer Turbine. Dadurch wirkt die Wassermenge gleichmäßiger auf das Flügelrad.