Wie funktionieren Rauchwarnmelder?

Die meisten Rauchwarnmelder sind „optische“ Geräte.
Optischen Rauchwarnmelder arbeiten nach dem Streulicht- oder nach dem Durchlichtverfahren.

Durchlichtverfahren

Es werden zwei Dioden als Lichtquelle als Sender und zwei Fotolinsen als Empfänger verwendet. Eine Kammer ist mit der Außenluft verbunden, eine zweite ist gekapselt. Wenn Rauch in die mit der Außenluft verbundenen Kammer eintritt, gibt es eine Messdifferenz zur Messung in der gekapselten Kammer. Übersteigt diese Differenz ein bestimmtes Maß, wird Alarm ausgelöst.

Streulichtverfahren

Hier gibt es nur eine Diode als Sender und eine Fotolinsen als Empfänger. Diese sind wie bei einem V angeordnet. Im Normalzustand wird das Licht nicht reflektiert und die Fotolinse nimmt kein Licht auf. Wenn Rauch in die Messkammer eintritt, reflektiert dieser Rauch das Licht (es streut) und die Fotolinse erfasst das Licht der Diode. Bei einer definierten Lichtmenge wird Alarm ausgelöst. Damit die Fotolinse nicht durch z. B. eine Taschenlampe ausgelöst werden kann, ist sie optisch abgekapselt. Das bedeutet, dass Licht von außen nicht bis zur Fotolinse dringen kann. Die Messkammer ist innen außerdem so beschaffen, dass das Licht der Diode nicht vom Boden reflektiert, sondern geschluckt wird.

Der von uns angebotene Rauchwarnmelder Ei 650 und 650W arbeitet nach dem Streulichtverfahren.

Haben Sie Fragen zu Rauchwarnmeldern oder wünschen Sie ein individuelles Angebot? Bitte schicken Sie uns eine Email an: rwm@bfw-gohl.de

Über den Autor:
Jürgen Sixt, Gebietsleiter BFW-Wärmedienst in Gärtringen
Selbstständiger Partner der BFW Friedrich Gohl GmbH in Stuttgart